Das Tantra-Intensiv-Seminar (111-Ende)

By provinzler

Die letzten Abschnitte des Buches stehen im Zeichen der Dreiecksgeschichte zwischen dem Professor, Juliane und Pradhi Rama, dem Tantra-Yogi. Juliane hat sich zu einem Tantra-Intensiv-Seminar angemeldet und der Professor kann sich das natürlich auch nicht entgehen lassen. Warum, das weiss er allein.

Der Professor hat Schwierigkeiten, den nötigen Ernst aufzubringen und wird wegen seiner Albernheit vom Meister mehrmals verwarnt. Der Meister revanchiert sich dafür, indem er mit Juliane den Maithuna vollzieht, (natürlich!) in Anwesenheit des gesamten Teilnehmerkreises.

Nun reicht es dem Professor und er schmiedet Mordpläne. Dazu besucht er die Münchner Maximilianssammlung. Die Beschreibung dieser Bibliothek war für mich fast so etwas wie der Höhepunkt des Buches. Hier liest er das „Studium seltener Todesarten“. Und läßt sich inspierieren.

So kommt zum Schluss fast noch so etwas wie Spannung auf und auch die Schilderung des Seminars und dessen Teilnehmer entbehrt nicht einer gewissen Komik.

Ob dieses letzte Drittel des Buches es rechtfertigt, sich durch die vorangegangenen zwei Drittel zu quälen, mag jeder selbst entscheiden.

Und falls es noch nicht deutlich genug herauskam: Auch wenn hier viel von nackter Haut die Rede war – als erotischer Roman ist das Buch nicht gemeint.

Frage mich jetzt aber bitte niemand, als was es denn gemeint war!

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